Mit Kobra Yoga kann ich meinen Handy Rücken gerade biegen

Kobra Yoga ist auch Teil der Übungsfolge Sonnengruß. Es ist also eine herausragende Stellung.

Diese Übung dehnt den ganzen Körper nach hinten. Ein hervorragender Ausgleich zu dem krummen Rücken, den wir sonst am Schreibtisch, am Laptop oder am Smartphone machen.

Es ist eine leichte Rückbeuge, die auch zur Vorbereitung auf intensivere Rückbeugen dient, wie beispielsweise den Bogen oder das Rad.

 

Mit der Kobra Yoga Übung werden die Rückenmuskeln gleichzeitig gestreckt, gestärkt und entspannt. Die Wirbelsäule wird so wieder beweglicher. Verkürzte Muskeln werden langsam wieder länger. So wird auch Rückenschmerzen vorgebeugt. Verspannungen im Nacken lösen sich.

Massiert und stimuliert die Nieren und Nebennieren mit dieser Übung innerlich.

Die Dehnung des Bauches verbessert die Verdauung.

Aktiviert die Chakren an der Wirbelsäule. Dem Körper fließt neue Energie zu.

Die Öffnung des Brustkorbes öffnet auch das Herz. Sowohl körperlich als auch im geistigen Sinne. Befreit den Geist. Neues Selbstbewusstsein entsteht. Die Atmung vertieft sich.

Die Übung stärkt auch den Po.

 

Die Ausführung der Kobra Yoga Übung

Bei der Kobra Yoga Übung richtet sich der Übende auf wie eine Schlange. Der Unterkörper liegt auf dem Boden während sich der Oberkörper langsam erhebt.

Der Unterkörper ist fest verbunden mit der Erde, während sich der Oberkörper in die Lüfte erhebt. Dabei bewege ich mich langsam und träge wie eine Schlange.

 

Zu Beginn der Übung liege ich flach auf dem Bauch.

Dann setze ich die Hände neben dem Körper auf. Die Ellbogen sind nah am Körper. Dadurch schieben sich die Schulterblätter nah zu einander.

Die Arme helfen dem Oberkörper dabei sich aufzurichten.

Zuerst erhebt sich der Kopf. Er wird aber nicht in den Nacken geworfen. Er bildet eine Linie mit der Wirbelsäule.

Dann folgt Stück für Stück der ganze Oberkörper. Diese Bewegung kommt aus der Kraft der Rückenmuskeln. Schließlich könnten sich Hände vom Boden lösen, ohne dass sich die Körperhaltung ändern würde.

Fortgeschrittene können den Schwierigkeitsgrad noch steigern, indem sie sich mit den Zehen abstützen und so Beine und Hüfte anheben.

 

Das Video (Dauer 05:29 Minuten) zeigt im Folgenden einerseits die kleine und andererseits die vollständige große Kobra.

 

Fehler bei der Kobra Yoga Übung

Die Kobra Yoga Übung zählt auch zu den Krankmachern unter den Yoga-Haltungen.

Dafür sorgen die beiden Hauptprobleme. Zu viel Ehrgeiz und falsche Ausführung.

Die Übung scheint so einfach. In Wirklichkeit muss sie aber langsam geübt werden. Nur so weit aufrichten, wie es natürlich möglich ist. Auf keinen Fall überstrecken. Die Dehnung erfolgt dabei im oberen Rücken und nicht im unteren Rücken.

Die Steigerung der Dehnung erfolgt automatisch. Mit jedem neuen Üben geht es ein klein wenig weiter nach oben.

Man muss noch einmal betonen. Die Hebung kommt aus dem Rücken und nicht aus den Armen. Die Arme sind bestenfalls zum Halten da und nicht zum Drücken. Auch darf der Kopf nicht nach hinten geklappt werden. Im Gegenteil, das Kinn sollte entspannt sinken.

 

Kobra Yoga in Symbolik und Mythologie

Die Schlange steht für verschiedene Eigenschaften.

Schlangen sind in Indien heilig. Sie symbolisieren Fruchtbarkeit.

Eine Schlange bedeutet auch Wandlung. Wenn es einer Schlange zu eng wird in ihrer Haut, dann streift sie diese ab.

Eine eingerollte Schlange symbolisiert die ruhende Lebensenergie. Nach der Vorstellung des Yoga liegt sie an der Basis der Wirbelsäule in einem tiefen Schlaf. Nachdem die Energie geweckt ist, strömt sie die Wirbelsäule entlang aufwärts. Kundalini (die Zusammengerollte) erwacht.

In der Kobra Yoga Übung wird eine aufrechte Schlange nachgeahmt. Der Yogi wird zu einer Kobra, die sich vor einem Schlangenbeschwörer und dessen Flöte hin und her bewegt. Wie eine Speikobra, welche sich bei Gefahr vor einem Angreifer aufrichtet, um ihn zu vertreiben oder anderenfalls Gift in die Augen zu spritzen. In jedem Fall ist die Wirbelsäule dann bewegt und aufgerichtet.

 

Die Herkunft des Namens

Die Kobra Yoga Übung trägt auch den Namen Kobra-Haltung.

Auf indisch heißt sie: Bhujangasana. Wobei „Bhujang“ bedeutet „Schlange / Kobra“ und „Asana“ ist die „Haltung“.

Wenn diese Haltung eingenommen wird, dann geben Kopf und aufgerichteter Oberkörper ein Bild ab, als wäre der Hals aufgebläht wie der Hals einer Kobra mit dem gespreiztem Nackenschild.

 

 

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