Hormon Yoga – die Hormonproduktion selbst in die Hand nehmen

Hormon Yoga ist eine Kombination von Techniken. Aus dem Hatha Yoga, dem Kundalini Yoga und der Tibetischen Energieübungen. Entwickelt in den 1990er Jahren von der aus Brasilien stammenden Dinah Rodrigues.

Gezielt werden „Eier – Stöcke“, „Schild – Drüse“, „Hypophyse“ und „Neben – Nieren“ stimuliert. Die Bildung der Hormone wird angeregt. Ein ganz besonderes Programm für Anti Aging.

Nicht schwer zu erlernen. Anfangs vermittelt an Seminaren am Wochenende. Schließlich wird es zu Hause praktiziert.

 

Das Video (Spieldauer 04:28 Minuten) zeigt beispielsweise Übungen aus dem Hormon Yoga.

 

Für wen ist Hormon Yoga?

Entwickelt wurde es für Frauen in der Menopause. Als Alternative zur künstlichen Hormonen. Frau sollte Beschwerden in den Wechseljahren ohne Medizin begegnen können.

Hormon Yoga ist ideal für Frauen, die selbständig und eigenverantwortlich etwas für sich und ihren Körper tun wollen. Sodass sie ihre Gesundheit und ihre psychische Befindlichkeit in die eigene Hand nehmen können.

Es wird den typischen Beschwerden in der Menopause vorgebeugt. Dazu zählen Hitze – Wallungen, Schlaf – Störungen, Kopf – Schmerzen, Haar – Ausfall, Nervosität, Reizbarkeit, Depressionen oder Antriebslosigkeit.

Mit Hormon Yoga kommen schliesslich wieder mehr Vitalität und Ausgeglichenheit in den Körper. Die Energie kommt wieder zurück.

Da es ganz allgemein den Haushalt der Hormone reguliert, geht es über Frauen mit Beschwerden in der Menopause hinaus. Es schafft bei Frauen jeden Alters seine positive Wirkung.

Lindet das PMS Syndrom. Verbessert die Fruchtbarkeit bei Frauen. Hilft ganz allgemein bei Störungen in den Hormonen.

 

Auch für Männer

Die Übungen aus dem Hormon Yoga helfen obendrein auch den Männern. Da trägt es allerdings den Namen „Vital Yoga“. Denn Männern sind Defizite bei den Hormonen oft peinlich. Sie verdrängen das oft.

Einerseits wird bei Frauen die Produktion der Östrogene in den Eierstöcken angeregt. Andererseits wird bei den Männern die Produktion von Testosteron in den Hoden angeregt.

Dazu gehören Asana wie der Schmetterlingssitz oder die Vorbeuge im Stand. Auch viele andere Übungen gehören dazu. Denn Hormone enstehen auch noch an anderen Stellen.

 

Hormon Yoga Übungen

Hormon Yoga besteht aus Haltungen des Körpers (Asanas), speziellen Techniken zu Atmung und Übungen zur inneren Lenkung der Energie. Diese Techniken sind so intensiv, dass sie die Produktion der Hormone anregen. Es sind ganzheitliche Übungen. Alles ist daran beteiligt. Sie sorgen noch für weitere Vorteile. Der Stoffwechsel ist aktiviert. Das Immunsystem gestärkt. Der Kreislauf ist belebt.

Eine grundlegende Technik ist die „Blasebalg Atmung“ oder auch „Feuer Atmung“. Ebenfalls genannt „Bhastrika“. Das ist das Training einer tiefen Atmung aus dem Bauch. Das massiert die Organe des Beckens. Die Durchblutung verbessert sich. Es verstärkt den Effekt der anderen Übungen im Yoga.

Der „Kopf – Knie – Sitz“ (Janushirsh asana) aktiviert zudem nacheinander beide Körperhälften.

Ein Halber Schulterstand (Viparita) verbessert die Durchblutung des Gehirns. Diese Umkehrhaltung stimuliert die Schild – Drüse und die „Hirn – Anhang – Drüse“. Beide steuern die Produktion der Hormone.

In der Muslimischen Gebetshaltung (Surya Bedhana) massiert die „Bhastrika Atmung“ die inneren Organe. Das regt bspw. den Stoffwechsel an.

Die Übung zur Entspannung mit Namen Krokodil (Suptavakr asana) wirkt beruhigend bei Stress. Es kann ausser dem eine falsche Stellung der Wirbelsäule korrigieren.

Stress ist ein großer Killer der Hormone. Dementsprechend gehört ein „Anti Stress Programm“ zum Hormon Yoga (So-Ham). Das stoppt das Karussell der Gedanken. Lässt uns zur Ruhe kommen. Baut zu viel Stresshormone ab. (Es gibt auch ein zu wenig.)

Dazu gehören auch Hinweise auf eine gesunde Ernährung. Ich kann einerseits ein Hormon nicht essen. Andererseits aber doch irgendwie schon. Jeder Bissen trägt dazu bei.

 

Hatha Yoga als Alternative

Es gibt auch Kritiker. Welche die Übungen aus dem Hatha Yoga für völlig ausreichend halten. D.h. sie können den gleichen Effekt zu erzielen.

Beim Hatha Yoga würde die ganzheitliche Wirkung mehr im Vordergrund stehen. Die Übungen sind dort außerdem zahlreicher. Die Techniken sind ebenfalls langsamer ausgeführt. Es steht da ein viel größerer Strauss an Übungen zur Verfügung.

Sie sind aber halt nicht für die Frau ausgesucht. Für den Mann auch nicht.

 

Hierzu weitere Informationen zum Thema: H o r m o n Y o g a – beim freien Lexikon Wikipedia

 

 

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Mit Yoga Übungen heilen – Buchtipp: Yogalehrer werden häufig gefragt, welche Yogaübung bei welcher Beschwerde hilft. Dafür haben Yogalehrer die Yogatherapie entwickelt. Yoga-Positionen werden zu kleinen Übungsreihen zusammengstellt.: Yogatherapie und ganzheitliche Medizin: Vorbeugung und Heilung von Krankheiten. Buch. – ansehen bei Amazon

 

 

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