7 Punkte, in denen Qigong besser ist als Yoga

Qigong vs Yoga – ähnlich und doch anders

Qigong und Yoga sind ähnliche Bewegungssysteme. Es gibt aber doch Unterschiede. Die betreffen weniger die Wirkung der Übungen als deren Ausführung. Es ist wie der Unterschied zwischen einem Panda und einer Schlange. Die Schlange muss exakt sein, um im richtigen Moment an der richtigen Stelle zu treffen. Der Panda braucht seinen Bambus und dann geht es ihm gut. Der Bambus kann nicht weglaufen. So verbringt der Panda eine ruhige, gute Zeit. Es geht im so gut, dass er die meiste Zeit sogar für den Sex zu faul ist.

 

Qigong spielt, Yoga steht stramm
Beim Yoga soll ich mich in jeder Figur möglichst exakt ausrichten. Nur so kann die gewünschte Wirkung erreicht werden. Im Iyengar Yoga wird dieses Prinzip auf die Spitze getrieben. Dadurch kommt ein Leistungsdruck auf, der eigentlich gar nicht gewünscht ist. Qigong dagegen kommt tänzerisch daher. So ganz exakt muss es nicht sein, die spielerische Seite ist wichtiger.

 

Qigong sucht die Bewegung, Yoga sucht die Stille
Yoga ist das Einnehmen einer Position und dann das Verharren in dieser Position. Wer dagegen Qigong übt, der ist immer in Bewegung, wie ein Kolibri. Allerdings viel langsamer als ein Kolibri, fast in Zeitlupe aber ohne Stillstand. Eine Haltung geht fließend in die andere über. Es eine Stille, ohne dabei zur Ruhe zu kommen.

 

Yoga Dehnung geht über die Grenze, Qigong Dehnung endet vor der Grenze
Im Yoga wird gedehnt, was das Zeug hält. Im Qigong wird gestoppt, bevor die Dehnung beginnt. Die eigentliche Dehnung geschieht so allmählich auf der Zeitachse. Der Trainingseffekt entsteht aus den regelmäßigen Wiederholungen. Vom Übenden unbemerkt werden die Grenzen immer weiter ausgedehnt. Die Qigong Bewegungen bleiben immer leicht und entspannt.

 

Yoga-Verrenkungen sind dem Qigong fremd
Ein Symbol für Yoga ist der Kopfstand. Viele Menschen wollen den nicht können müssen. Ein anderes Symbol ist der Lotossitz. Schon den kann ich nicht einnehmen, ohne mir die Beine zu verknoten. Übungen, mit denen ich mich nicht wohl fühle, sind im Yoga-Unterricht zwar kein muss aber doch eine ständige Mahnung. Im Qigong sind Verrenkungen jeder Art unbekannt.

 

Der Qigong Übende atmet tief, der Yogi auf vielen Wegen
Im Yoga ist Atmen eine Wissenschaft. Es gibt viele unterschiedliche Formen des Atmens. Allein die Atmung kann im Yoga zu einer anstrengenden Angelegenheit werden. Im Qigong ist Atmen zwar auch wichtig. Es wird aber eine ruhige, tiefe Atmung angestrebt, ohne viel Klimbim.

 

Qigong kommt ohne die Esoterik der Yogis aus
Yoga ist ein Übungssystem mit Mantras, Mudras, gemeinsamem singen und vielem mehr. Manche mögen es, viele stößt es aber ab. Die Männer ganz besonders. Es ist ein echtes Hindernis, um neue Schüler zu gewinnen. Qigong kommt ohne so etwas aus.

 

 

Qigong Yoga Unterschied – für die Meckerer

Ich höre die skeptischen Leser sagen: aber, aber, aber. Es gibt so viele Yoga-Stile. Es gibt auch verrückte Qigong Stile. Kann ich so etwas wirklich für alle Stile behaupten?

Nein, kann ich nicht. Trotzdem stimmt es grundsätzlich.

Ob ich nun Qigong übe oder Yoga übe, Hauptsache ich übe überhaupt. Ich glaube, die oben aufgeführten Punkte sind Gründe, Yoga nicht zu üben. Obwohl doch mit Qigong eine Alternative bereit steht. Da gibt es keine Ausrede mehr.

 

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