Kundalini Yoga – die Urenergie wecken

Das Ziel von Kundalini Yoga ist die Erweckung von Kundalini. Der „Ur Energie“ des Universums. Von der alles ausgeht.

Die Kundalini Energie ruht am unten an der Wirbelsäule. Kundalini bedeutet „die Aufgerollte“. Sie ist als Symbol als eine schlafende Schlange dargestellt.

Sie kann durch Kundalini Yoga über verschiedene Stufen mehr und mehr erwachen. Dann steigt sie auf.

Zwei Ströme von Energie bewegen sich dann um die Basis der Wirbelsäule herum. Sie treffen auf die sieben Chakren im Körper.

Jedes Chakra hat seine Funktion und Ebene des Bewusstseins. Sie alle halten uns fit und gesund. Ein Chakra nach dem anderen öffnet sich. Die aufsteigende Kundalini Energie ist nicht mehr blockiert.

Wenn das geschafft ist, fühlt man sich lebendig und strahlend. Im obersten Chakra (Sahasrara) schließlich kann ich Erleuchtung erfahren. Das führt aber nicht in die Einsamkeit eines Mönchs. Es führt mitten hinein ins Leben.

 

Der Ursprung von Kundalini Yoga

Dieses Yoga ist sehr alt. Mit einer Jahrhunderte alten Tradition. Es hat seine Wurzeln im Tantrismus und auch im Sikhismus. Ist aber nicht direkt verbunden mit einer Religion.

In den Westen gebracht wurde Kundalini Yoga 1968 von Yogi Meister Bhajan. Selbst ein Sikh.

Er gründete die 3HO: die „Happy, Holy, Healthy Organisation“. Die 3 H O widmet sich schließlich der Verbreitung von diesem Yoga.

 

Das Video (Spieldauer 04:26 Minuten) stellt beispielsweise die Frage: Was ist Kundalini Yoga? Was kann es?

 

Die Vorteile von Kundalini Yoga

Es bringt mehr Energie in den Alltag. Von der ersten Stunde an ist ein Anstieg an Vitalität in Körper und Geist zu spüren. Du spürst Leben und Wach sein, sodass man sich danach „einfach gut“ fühlt. Der Körper ist mit mehr Energie versorgt. Blockaden sind gelöst. Prozesse der Heilung werden gestartet.

Kundalini Yoga ist auch bekannt als „Yoga des Bewusstseins“. Keine Fixierung auf den Körper sondern auf Geist und Seele. Es verändert, erweitert und verfeinert sich das Bewusstsein. Die Fähigkeiten zur Konzentration, Urteilsfähigkeit und Intuition entwickeln sich.

Es entwickelt sich eine Spiritualität mitten im Leben. Überdies entfaltet sich das kreative Potential.

Kundalini Yoga ist für Menschen geeignet, die ihren Alltag mit Gelassenheit meistern wollen. Die ihren Körper gesund erhalten. Ihren Geist auf eine höhere Ebene stellen.

 

Das Kundalini Universum

Kundalini Yoga ist ein ganzheitliches System. Es enthält ausserdem eine Lehre zur yogischen Ernährung und zur Lebensweise.

Dazu gehört die geistige Heilkunst Sat Nam Rasayan (Fließen der wahren Identität). Dabei wird sich zur Heilung in einen meditativen Zustand des Bewusstseins begeben. Schließlich sind dann innere Blockaden aufgelöst.

Ebenso gehört dazu die Kampfkunst Gatka. Das ist vor allem ein Kampf mit Schwert und Stock. Es ist die Kampfkunst der Sikhs. Deren Übungen sind untrennbar mit der Kundalini Yoga Praxis verflochten.

Daneben gehören zum Kundalini Yoga auch Übungen für Schwangere. Dazu gehören auch Übungen für die Vorbereitung der Geburt.

Es gibt ausserdem noch eine besondere Form der Meditation. Es ist eine Übung für große Gruppen: „Weißes Tantra“.

 

Die Kundalini Yoga Übungspraxis

Alle Übungen im Kundalini Yoga haben einen Zweck. Die Energie des Lebens zum fließen zu bringen. Die Übungen dazu sind recht einfach zu praktizieren. Dennoch sind sie wirkungsvoll. Sie vereinen den Körper mit dem Geist und der Seele.

Es werden einfache grundlegende Haltungen (Asana) praktiziert. Diese sind für Menschen jeder körperlichen Verfassung und jeden Alters geeignet. Es gibt keine extremen Haltungen oder Dehnungen. Man muss dafür nicht besonders gelenkig sein. Jeder übt in seinem eigenen Tempo.

Dafür sind die Abläufe der Bewegung deutlich dynamischer als im herkömmlichen Yoga.

Die bewegten Übungen werden unterbrochen von der Meditation (Dhyan). Die Meditation ist eine Fortsetzung der Übungen mit dem Körper auf einer anderen Ebene. Diese Meditation wird häufig in Form von Mantras (Konzentration auf Wörter) praktiziert. Gedanken kann ich nicht einfach abschalten. Der Geist entspannt trotzdem. Er konzentriert sich beispielsweise auf einen bestimmten inneren Punkt. Er konzentriert sich demgegenüber ein bestimmtes Wort. Dies ermöglicht auch die Verarbeitung der Energie. Der Energie, die durch die Arbeit mit dem  Körper freigesetzt wurde.

Dazu gehört auch die bewusste Führung des Atems (Pranayama). Die zwei wichtigen Formen des Atems sind erstens ein langer, tiefer Atem und zweitens Feueratem.

Zu den Übungen gehören Haltungen der Finger (Mudras). Es gehören dazu aber auch die Schleusen des Körpers (Bandhas).

Die Übungen entfallen entsprechend auf unterschiedliche Übungsreihen (Kriya). Jede wirkt auf ganz bestimmtes Energiesystem des Körpers. Je nach Stunde sind unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Das können Aufbau der Kraft sein, Kräftigung der Wirbelsäule, Dehnung, Herz Kreislauf System, Immunsystem, Stoffwechsel, Nerven, Drüsen, Lymphe, Kreativität …

 

Der Turban als Höhepunkt

Einige Kundalini Lehrer tragen einen Turban. Einerseits tragen sie ihn, weil sie selbst Sikh sind. Andererseits tragen sie ihn, weil sie so ihr Kronen Chakra schützen wollen.

 

Hierzu mehr Informationen zum Thema: K u n d a l i n i Yoga – ansehen beim freien Lexikon Wikipedia

 

Kundalini Yoga – Lehrbuch: Zehn Reihen mit Übungen. Geeignet für unterschiedliche Organsysteme. Wie wirken die Übungen auf den verschiedenen Ebenen. Wie kann diese Praxis des Yogapraxis das eigene Leben verändern.: Das K u n d a l i n i Yoga Handbuch. Für Gesundheit von Körper, Geist und Seele. Buch. – ansehen bei Amazon

 

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