Mit Augen Yoga kann ich die bestmögliche Sehkraft erlangen

Augen Yoga soll gesunden Augen helfen. Es soll sie vor Belastung und Überlastung schützen. Ob Adler und Maulwurf, beide könnten ihr Sehen noch verbessern. Wenn auch auf unterschiedlichem Niveau.

Die Gewohnheiten des Sehens haben sich gerade in den letzten Jahren immer mehr verschlechtert. Waren die Augen früher immer auf Wanderschaft, sind sie heute auf einen Bildschirm konzentriert. Oft sogar noch auf einen sehr kleinen Bildschirm.

Augen Yoga gibt es eigentlich nicht. In den 1920er Jahren entwickelte der amerikanische Augenarzt Dr. W. H. Bates Übungen für die Augen. Jedes moderne Training der Augen baut auf diesen Übungen auf. Auch wenn beim Augen Yoga noch ein paar Übungen dazu gekommen sind.

 

Das Video (Dauer 06:07 Minuten) zeigt einerseits Augen Yoga Übungen und andererseits wie sie helfen.

 

Die tägliche Belastung für die Augen

Unsere Augen sind im Einsatz, sobald wir sie aufschlagen. Sie blicken in eine Welt, die visuell immer mehr belastet. Die Augen werden viel angestrengt aber wenig entlastet.

Da ist zunächst die Arbeit am Bildschirm. Das Starren auf den Bildschirm bringt eine einseitige Belastung. Die Augen starren immer in eine Richtung. Immer aus derselben Entfernung. Das Blickfeld ist auch eingeschränkt. Die Augen bewegen sich nicht mehr. Nach der Arbeit geht es an den Bildschirmen von Smartphone und Fernseher weiter.

Das alles außerdem oft auch noch bei schlechten Lichtverhältnissen.

Fehlhaltungen am Schreibtisch tun ihr übriges. Nacken- und Schulterschmerzen behindern auch das Sehen. Es folgen Kopfschmerzen. Die seelische Anspannung ist auch nicht gut für die Augen.

 

Bessere Sehgewohnheiten sind schon Augen Yoga

Veränderungen im Verhalten sind die ersten Übungen im Augen Yoga.

Bei Bildschirmen alle technischen Möglichkeiten nutzen. Die Schrift nicht zu klein. Ein ausreichender Abstand. Die Lichtquelle quer zum Monitor. …

Wenn immer möglich, Augen Pausen einlegen. Bei Wartezeiten aus dem Fenster schauen. Aufstehen und durch andere Arbeiten unterbrechen. Die Augen ab und zu für einen Moment schließen.

Immer für ausreichend Licht sorgen.

Viele Beschwerden der Augen haben ihren Ursprung in einem steifen Nacken. Die Bewegung der Augen beeinflusst den Nacken und umgekehrt. Ist der Blick starr, wird der Nacken steif. Das wiederum beeinflusst die ganze Haltung des Körpers. Bei einem entspannten Nacken und einer geraden Haltung des Körpers kommt es zu keiner Behinderung bei der Versorgung der Augen.

Für frische Luft mit ausreichend hoher Luftfeuchtigkeit sorgen. Die Hornhaut der Augen besitzt keine eigene Versorgung mit Sauerstoff. Sie holt sich ihren Sauerstoff direkt aus der Luft.

Die Augen mit einer Sonnenbrille vor zu großer UV-Belastung schützen.

Außerdem nicht rauchen. Nicht nur wegen den undurchsichtigen Schwaden von Rauch.

Augenkissen können die Augen mit Dunkelheit beruhigen.

Eine gesunde Ernährung hilft auch.

 

Augen Yoga Übungen

Die Augen Yoga Übungen sind auch für Brillenträger gedacht. Dabei sollte die Brille abgenommen werden. Zum einen, weil bei manchen Übungen der Zugang zu den Augen frei sein sollte. Zum anderen, weil der Trainingseffekt so noch größer ist. Die Augen werden wieder mehr gefordert.

Atemübungen helfen dabei noch zusätzlich. Die Atmung versorgt den Körper mit Sauerstoff und sorgt für Ruhe und Konzentration. Das entspannt die Augen gleich mit. Dabei reicht es schon aus, auf die Atmung zu achten. Je tiefer die Atmung umso gesünder sind auch die Augen.

 

Übungen zur Stärkung der Sehkraft

Dazu gehört das Baden in Farben und Licht.

Eine schöne Übung ist auch das Blicken auf „Magic Eye“ Bilder. Das sind Stereogramme, die von einem 2D Bild zu einem 3D Bild werden, wenn man sie richtig anblickt.

 

Augen Yoga Übungen zur Augenentspannung

Beim Augen Yoga sollten die Augen bei jeder sich bietenden Gelegenheit entspannen.

Die einfachste Übung ist das Gähnen. Sich ganz dem Gähnen hingeben, mit Atmung, recken und strecken. Das fördert die Durchblutung, entspannt die Gesichtsmuskeln und kurbelt die Produktion der Tränen an.

Die grundlegende Übung zur Entspannung der Augen ist das Palmieren. Dabei werden die geschlossenen Augen mit den warm geriebenen Handflächen bedeckt. Die Handflächen sind dabei hohl, damit sie die Augen nicht berühren müssen. Wärme und Dunkelheit verbreiten ihre entspannende Wirkung. Die Durchblutung der Augen wird verbessert.

Eine weitere Möglichkeit ist die Selbstmassage der Augen. Dabei wird der Bereich der Augen gestreichelt oder beklopft.

Oder mit Akupressur werden die Energiepunkte des Auges massiert.

 

Den Tränenfilm anregen

Der Tränenfilm ist sehr wichtig. Das Auge wird über die Tränen mit Nährstoffen versorgt und es wird gereinigt. Die Tränen schützen vor Staub, Fremdkörpern und UV-Strahlen.

Um den Tränenfilm aufrecht zu erhalten, blinzeln wir. Das geschieht unbewusst. Normalerweise brauchen wie uns nicht darum zu kümmern.

Beim Starren auf den Bildschirm blinzeln wir aber viel seltener. Etwa dreimal seltener. Damit werden auch weniger Tränen produziert. Es kommt zu trockenen Augen.

Die Übung Tratak wird im Yoga und im Ayurveda zur Reinigung der Augen angewendet. Sie produziert aber auch Tränen. Bei dieser Meditation wird eine Kerzenflamme eine Weile fixiert ohne zu blinzeln. Dabei werden automatisch Tränen produziert. Wenn Du das Gefühl hast, dass Du zwinkern musst, schließe die Augen und genieße das Nachbild.

Eine schnelle Augenübung ist es, die Augen immer wieder mal zuzukneifen oder einfach nur bewusst zu blinzeln.

Auch Gähnen kann dabei wieder helfen.

 

Augen Yoga Übungen zur Augenbeweglichkeit

Gerade für die Beweglichkeit der Augen gibt es im Augen Yoga viele Übungen wie Blickschwünge, Blickstaffette oder Blicksprünge.

Die Muskulatur der Augen ist ständig aktiv. Selbst im Tiefschlaf arbeitet sie noch.

Mit Augen Yoga soll sie langsamer ermüden und sich nach einer Ermüdung schneller wieder erholen. Dafür wird die Muskulatur mit einfachen Übungen gezielt trainiert.

Bei der liegenden Acht stelle ich mir eine liegende Acht vor und lasse meinen Blick an ihr entlang gleiten. Die Größe der Acht kann variieren.

Bei der Augenuhr-Übung stelle ich mir vor meinem geistigen Auge eine Uhr vor. Dann beginnt ich, abwechselnd auf 12, 3, 6 und 9 Uhr zu schauen. Dann entgegen dem Uhrzeigersinns. Diese Übung kann ich mit offenen und geschlossenen Augen machen. Die Größe der Uhr kann variieren.

In der Stadt sehen wir oft nur nah gelegene Dinge. Wir sehen kaum noch etwas, das einen Kilometer entfernt liegt. Dabei kann ein Blick in die Ferne so erholsam sein.

Darum die Gelegenheiten nutzen, in die Ferne zu schauen. Vom Bildschirm aus dem Fenster, auf das Ende einer Straße oder auf die Berge.

Den Blick wechseln zwischen nah und fern. Ich kann mir mehrere Punkte aussuchen. Nasenspitze, Leuchte auf dem Schreibtisch, Blick aus dem Fenster zu einem Baum in der Ferne. Und dann zwischen diesen Punkten immer hin und her springen.

Oder ich halte mir ein Auge zu. Das anderen Auge fixiert die Handfläche. Die Handfläche kommt nah an das Auge heran und geht dann wieder in die ausgestreckte Stellung. Die ganze Übung mit dem anderen Auge wiederholen.

 

Das Dritte Auge

Das ist Augen Yoga pur.

Sehen ist mehr eine Aufgabe des Gehirns als des Auges. Das Auge liefert uns anfänglich nur einen Farbbrei. Erst das Gehirn ordnet diese Informationen zu einem Bild und lässt uns Gegenstände erkennen.

Gehirn und Gefühle sind ein Hebel zur Stärkung der Sehkraft. Das heisst ein gestresster Mensch sieht schlechter.

Deshalb gibt es Augen Yoga Übungen, die mit dem Auge gar nichts zu tun haben und die trotzdem den Sehsinn ansprechen.

Dazu zählt die Konzentration auf das Dritte Auge, das Ajna Chakra. Es befindet sich dort, wo die Inder einen Punkt auf der Stirn haben. Eine Schwächung des Dritten Auges kann zu Problemen mit den Augen führen.

Die Augen sind geschlossen und entspannt. Dann blicke ich auf das sogenannte Dritte Auge zwischen den Augenbrauen. Diese Übung ist Bestandteil diverser Meditationen.

Die Augen sind mit wichtigen Energiekanälen verbunden. Diese Meditation harmonisiert beide Gehirnhälften.

Dies beruhigt die Gedanken , erweitert den Blickwinkel  und verbessert weiterhin die Intuition.

Übungen zur Visualisierung können zudem noch das Augen Yoga unterstützen.

 

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